Der Moment, in dem ich verstanden habe, dass Gene nicht unser Schicksal sind

Veröffentlicht am 25. März 2026 um 11:58

Ich erinnere mich noch genau an den Satz:

 

„Das liegt bei uns in der Familie.“

 

Vielleicht kennst du ihn auch.

 

Bluthochdruck.
Übergewicht.
Diabetes.
Demenz.

 

Und irgendwo zwischen diesen Worten entsteht leise eine Angst:
„Dann wird es bei mir wohl auch so sein…“

 

🌿 Meine Geschichte

 

Meine Kindheit war auf eine besondere Weise zweigeteilt. Zuhause war alles voller Liebe. Ich hatte Halt. Verständnis. Geborgenheit.

Und gleichzeitig gab es da diese andere Welt. Die Schule. Die anderen Kinder.

Ich war sensibel. Anders.
Und ja – ich war leicht übergewichtig.

Ich habe lieber im Dreck gespielt als geschniegelt herumzulaufen. Und genau so sah ich auch aus.

 

Ich war das perfekte Mobbingopfer.

 

Heute sage ich etwas, das vielleicht überrascht:
Ich bin diesen Menschen  sehr dankbar.

Denn sie haben mir etwas gezeigt, das ich selbst lange nicht gesehen habe.

 

🌿 „Das ist halt genetisch…“

 

In meiner Familie war Übergewicht normal. Wenn Kleidung zu eng wurde, kaufte man eben eine Nummer größer. Wir hatten nicht einmal eine Waage. Und Krankheiten? Die gehörten irgendwie dazu.

 

  • Bluthochdruck

  • Diabetes

  • Arthrose

  • erhöhte Cholesterinwerte

  • Krebs

  • Demenz

 

Die Haltung war immer dieselbe:

„Das ist halt so. Das liegt in der Familie.“

Und genau das habe ich lange geglaubt.

🌿 Der Wendepunkt

 

Erst viel später begann ich zu hinterfragen: Was, wenn das nicht die ganze Wahrheit ist? Was, wenn Gene nicht unser Schicksal sind –
sondern nur Möglichkeiten? Was, wenn unser Lebensstil, unsere Gedanken und unser innerer Zustand darüber entscheiden,
welche dieser Möglichkeiten Realität werden?

🌿 Was ich heute weiß

 

Ich bin heute 40 Jahre alt.
Ich bin gesund.
Ich habe kein Übergewicht mehr.
Und keine der Krankheiten, die in meiner Familie „normal“ waren.

Beweise ich damit etwas?

 

Nein.

 

Aber ich lebe heute mit einer anderen Überzeugung: Ich bin meinen Genen nicht hilflos ausgeliefert.

🌿 Und vielleicht gilt das auch für dich

 

Vielleicht trägst auch du diese Gedanken in dir:

  • „In meiner Familie hatten das alle…“

  • „Ich werde das wahrscheinlich auch bekommen…“

Ich möchte dir etwas mitgeben:

 

Du darfst das hinterfragen
Du darfst neue Wege gehen
Du darfst den Kreislauf beenden

🌿 Eine kleine Reflexion für dich

 

Nimm dir einen Moment und frage dich:

 

👉 Welche Krankheit macht mir am meisten Angst?
👉 Von wem in meiner Familie kenne ich sie?
👉 Und was glaube ich darüber – tief in mir?

🌿 Du musst diesen Weg nicht allein gehen

 

Wenn du spürst, dass dich diese Themen belasten und du tiefer hinschauen möchtest, begleite ich dich gern in einer 1:1 Sitzung.

Du darfst neue Spuren legen.
Für dich. Und für die Generationen nach dir. 

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